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Operations & Produktion · Fallstudie

Produktionsplanung bei Lieferstörungen anpassen.

Lieferdaten und Kapazitäten zusammenführen, um Planungsentscheidungen vorzubereiten.

96 %

On-Time-Delivery-Rate
Ausgangswert: 74 %

Illustration: abgestimmte Bearbeitungsstationen mit sortierten Bauteilen.
Redaktionelle Illustration, keine Aufnahme aus dem Kundenprojekt.

Wirkung im Projekt

Was sich konkret verändert hat.

Vorher / Nachher

MessgrößeVorherNachherVeränderung
On-Time-Delivery-Rate74 %96 %+22 pp
Tägliche UmdispositionszeitØ 3,4 StdØ 1,2 Std-65 %
Rüstkosten je AuftragIndex 100Index 82-18 %

Werte aus dem anonymisierten Pilotbetrieb, gerundet. Durchschnitte über die genannte Stichprobe, keine Bestfälle.

So wurde gemessen

On-Time-Delivery

Auswertung der termingerechten Auslieferungen im ERP, Vorher-Nachher-Quartale.

Stichprobe
n = 540 Aufträge
Zeitraum
2 Quartale

Umdispositionszeit

Tätigkeitsstichprobe bei Disponenten vor und nach Einführung.

Stichprobe
n = 6 Disponenten
Zeitraum
4 Wochen je Phase

Rüstkosten

Vergleich der Rüstkosten je Auftrag aus BDE-Daten, indexiert.

Stichprobe
n = 540 Aufträge
Zeitraum
2 Quartale

Der Ausgangspunkt

Was das Team lösen wollte.

Ein Variantenfertiger sichert Liefertreue trotz volatiler Lieferketten. Die eluna Automation Platform erkennt Verzögerungen früh, simuliert Umplanungs-Szenarien mit Rüstkosten und Prioritäten und schlägt Optionen vor. Die Entscheidung trifft der Planer.

Einblick 01

Ein Blick auf das Ergebnis

Wir zeigen Ausgangswert und Ergebnis nebeneinander, statt nur eine Verbesserung zu nennen.

Schematische Vorher-Nachher-Ansicht: links eine Lieferverzugs-Meldung, rechts zwei simulierte Umplanungs-Szenarien mit Rüstkosten und Terminwirkung, einem zur Entscheidung markierten Vorschlag und einem Score-Ring für die Liefertreue.
Anonymisiertes Beispiel: Aus einer Verzugsmeldung werden vergleichbare Umplanungs-Szenarien.

Einblick 02

Produktionsplanung in Zeiten permanenter Störungen

Instabile Lieferketten sind zur neuen Normalität geworden: Verspätete Halbleiter-Lieferungen, verzögerte Container-Schiffe, kurzfristige Rohstoffengpässe. Produktionsplaner verbringen täglich mehrere Stunden damit, in Excel-Listen nach alternativen Materialien zu suchen, Auswirkungen auf den Fertigungsablauf manuell zu kalkulieren und mit Vertrieb und Einkauf zu koordinieren. Klassische MRP-Systeme (Material Requirements Planning) sind zu starr: Sie schlagen bei Verzögerungen pauschal eine Verschiebung aller abhängigen Aufträge vor, ohne Rüstkosten oder Lieferprioritäten zu berücksichtigen. Das Resultat: Suboptimale Entscheidungen, die entweder die Rüstkosten in die Höhe treiben oder Liefertermine gefährden.

Einblick 03

Vier Hebel für Wertstromdesign und intelligente Priorisierung

Wertstrom-Digitalisierung

Identifikation bisher analoger oder in „Insel-Excels“ geführter Planungsschritte und deren Überführung in das Gesamtsystem.

Logik-Entwicklung

Unser Team „übersetzt“ das Bauchgefühl erfahrener Disponenten in digitale Priorisierungsregeln für die KI-Simulation.

Schnittstellen-Check

Technische Anbindung von Shopfloor-Daten (BDE/MDE) an die eluna Automation Platform, um Echtzeit-Reaktionen zu ermöglichen.

Stammdaten-Bereinigung

Optimierung von Rüstzeiten und Losgrößen-Logiken im ERP als valide Datenbasis für die KI.

Echtzeit-Simulation von Umplanungsszenarien

eluna überwacht Wareneingänge und Bestätigungen aus dem ERP-System in Echtzeit. Sobald ein Lieferant eine Verzögerung meldet (per EDI, E-Mail oder Portal), triggert der Agent eine Multikriterien-Simulation: Die eluna Automation Platform berechnet die Auswirkungen auf alle abhängigen Fertigungsaufträge, berücksichtigt dabei Rüstkosten, Maschinenverfügbarkeiten und Liefertermin-Prioritäten (z.B. Vertragsstrafen-Klauseln). Er schlägt optimale Umplanungs-Szenarien vor: „Option A: Auftrag 4711 um 2 Tage verschieben, Auftrag 4712 vorziehen (zusätzliche Rüstkosten: 1.200 €, aber keine Terminüberschreitung). Option B: Alternativmaterial von Lieferant Y verwenden (Mehrkosten: 800 €, aber Termin haltbar).“ Die finale Entscheidung trifft der Planer, der Agent liefert die Entscheidungsgrundlage.

Einblick 04

Effizienz und Kundenzufriedenheit steigern

Intelligente Produktionsplanung ist der Schlüssel zu Liefertreue in volatilen Zeiten. Unternehmen reduzieren Vertragsstrafen durch verpasste Liefertermine, senken gleichzeitig Rüstkosten und entlasten ihre Dispositionsteams. Für COOs bedeutet das: höhere Kundenzufriedenheit trotz Lieferketten-Turbulenzen und gleichzeitig bessere Produktionskennzahlen (OEE).

Einblick 05

Was der Agent (noch) nicht macht

Stimme aus dem Projekt

„Wir verschieben nicht mehr pauschal alles, wenn ein Lieferant ausfällt. Wir sehen die beste Umplanung mit Kosten und Termin und entscheiden bewusst.“
Leiter Produktionsplanung, Variantenfertigung (DACH)

Aussage anonymisiert und vom Kunden freigegeben

Gemeinsam konkret werden

Was davon passt zu Ihrem Prozess?

Wir besprechen Ihre Ausgangslage und prüfen, welche Daten, Regeln und Freigaben für einen ähnlichen Ablauf gebraucht werden.

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