Bis zur ersten Antwort
Median der Antwortzeit an Kunden. Die interne Reaktion lag bereits bei 1,3 Stunden. Die Übergaben dazwischen waren ein Ansatzpunkt.
Maschinenbau · Assessment vor der Umsetzung
Über 1.800 Service-Mails aus neun Wochen zeigen, wo ein internationaler Maschinenbauer Zeit verliert – und welche Schritte sich zuerst automatisieren lassen.

Vier Befunde aus der Analyse
Dieses Projekt ist ein Assessment. Die Zahlen beschreiben die analysierte Ausgangslage und abgeleitete Potenziale; sie sind keine Vorher-Nachher-Ergebnisse einer bereits eingeführten Automatisierung.
Median der Antwortzeit an Kunden. Die interne Reaktion lag bereits bei 1,3 Stunden. Die Übergaben dazwischen waren ein Ansatzpunkt.
Jede sechste Antwort fragte nur fehlende Angaben ab. Aus diesen Rückfragen wurde ein Potenzial von rund 120 Mitarbeiterstunden pro Jahr abgeleitet.
Ein großer Teil des benötigten Service-Wissens lag bei erfahrenen Mitarbeitenden. Das Assessment machte die Lücken in Handbüchern und FAQ sichtbar.
Dieser Anteil der untersuchten eingehenden Mails ließ sich automatisch der richtigen Maschine im ERP-Stamm zuordnen.
Nach Anfragetyp differenzieren
Ersatzteil-Weiterleitungen und Dokumentationsanfragen hatten im Assessment ein höheres Automatisierungspotenzial als komplexe Störungen. Das entscheidet darüber, welcher Ablauf zuerst umgesetzt werden sollte.
Im veröffentlichten Assessment ausgewiesenes Automatisierungspotenzial je Anfragetyp. Für diese Teilquoten ist keine eigene Stichprobe ausgewiesen.
Der Fahrplan aus dem Assessment
Kunde, Sprache, Maschine und Anfragetyp erfassen. Der Vorgang erreicht das passende Team mit vollständigerem Kontext.
Fehlende Angaben wie Foto, Maschinennummer und Fehlercode strukturiert abfragen. Regeln und Freigaben werden zuvor festgelegt.
Eine freigegebene Wissensbasis aufbauen und daraus Antwortvorschläge mit Quellen vorbereiten.
Die Grenze gehört zum Ergebnis
Das Assessment trennt Routine von Fällen, die technisches Urteil verlangen. Bei Unsicherheit und sicherheitskritischen Fragen wird an die zuständigen Mitarbeitenden übergeben.
Antworten werden aus freigegebenem Wissen vorbereitet. Das Team prüft die Belege und korrigiert Vorschläge.
Der Mitarbeiter sendet, bearbeitet oder eskaliert. Automatisierte Aktionen werden einzeln nach Risiko und Regeln freigegeben.
Gemeinsam konkret werden
An Ihren echten Anfragen klären wir, wo Routine entsteht, welche Daten fehlen und welcher erste Ablauf sinnvoll ist.